2. Nacht:  Schatztruhe visueller Motive

<xx>   Tag 2 beginnt mit der Erkenntnis, je weniger überflüssige Bewegung drinnen desto farbechter bleibt die textile Umhüllung.

Dies hier ist nun also mein zentraler Aufenthaltsmittelpunkt, von dem aus Elli und ich in regelmäßigen aber nicht ruckartigen Bewegungseinheiten zu unseren Bauinspektionen aufbrechen. Er liegt im Stockfinsteren und wird nur durch das Blitzlicht sichtbar. Ich würde ihn gerne zeigen, wie er tatsächlich aussieht aber das kriege ich mit meiner Knipse nicht hin.

Ebenso wirkt dieses Bild "in echt" viel beeindruckender. Links Ellis Ohr ist gar nicht ihr Ohr, sondern eine Taubenfeder an ihrem Halsband, mit der ich sie als Indianerin geschmückt habe.

Und von solchen Motiven gibt es eine schier unendliche Fülle - wenn, ja wenn ich sie denn so fotografieren könnte, wie sie tatsächlich auch aussehen. Falls demnächst in deinem Bekanntenkreis mal wieder ein Künstler meint, ihr oder ihm seien die Motive ausgegangen, dann nimm sie/ihn einfach mal nachts mit auf einen unbeleuchteten Bau; sie/er wird da gar nicht mehr weg wollen.

Es regnet Eisen wie Bindfäden.

Morgen gibt's noch ein paar bessere Fotos. Ich konnte diese hier nachts nicht hochladen, da keine Internetverbindung mehr vorhanden war. Warum nicht? Weil ich virtueller Blondschopf drei Mal die falsche PIN eingegeben hatte. Und wer hat schon die PUK bei sich?