31. Nacht:  Beschäftigung am freien Tag

<xx>   Wie habe ich das gelöst? Hehe :-) Folgendes bzw. ich muss erst kurz erklären …

Es geht um Webseitengestaltung - kannst ja schon mal wegklicken, wenn's dich nicht interessiert.

Aaalso, nach nunmehr fast 20 Jahren, seit der Zeit des "Browserkriegs" zwischen Netscape und dem Internet-Explorer, ist es bis zum heutigen Tag nicht gelungen, die großen Webrowser in der Darstellung von Webseiten zu vereinheitlichen. Und das trotz aller eingeführten HTML-Standards. Da ich immer noch mit den uralten Programmen spiele (ich liebe sie!), kann ich ein Lied davon singen. Zwei aktuelle Beispiele:

Der Textblock (der neben dem Dominosteine-Bild steht) hat "eigentlich" dieselbe Länge wie das Bild, wurde aber je nach Browser unterschiedlich lang angezeigt. Das ging so weit, dass wenn es beim Firefox32 perfekt stimmig war, bereits der Firefox28 zwei Zeilen vor Bildende den Text enden ließ und beim IE sogar nach ¾ der Bildlänge der Text aufhörte und somit optisch in der Luft hing. Bei "Radio Utopia" zum Beispiel ist dies kein Problem, da ich alle Texte dort als Grafiken generieren ließ. Das stimmt dann rein optisch. Es liegt übrigens nicht an der Silbentrennung oder den angegebenen Maßen, sondern einfach nur daran, dass die Schrift bei den Browsern unterschiedlich dargestellt wird.

Bei der Wachschutz-Seite wollte ich den Text aber für Suchmaschinen verfügbar belassen und konnte ihn also nicht als Grafik erscheinen lassen. Ich weiß, erstens sollte ich viel mehr mit Tabellen gestalten und zweitens, dass es heute Möglichkeiten mit variabler Gestaltung gibt, die den Text immer in der korrekten Länge des Bildes anzeigen (wobei ich an dieser Aussage auch so meine Zweifel hege), doch das ist jedenfalls nicht mit den alten Programmen zu machen. Und da es für meine Zwecke nur auf verhältnismäßig wenig Text und ein paar Minigrafiken ankommt, muss ich doch nicht diese Techniken neu lernen und/oder mit neuen Programmen umgehen. Oder sogar alles von Hand machen, neeneenee, ich bin ein Meister kreativer Lösungen ;-)

Ich habe einfach nur den letzten Satz des Textes als Grafik erstellt und die dann unter den Text geschoben. Jetzt wird bei allen Browsern der Text (als Text) bis auf den unbedeutenden letzten Satz, der als Text nicht mehr vorhanden ist, exakt in der Größe des Bildes angezeigt. Arbeitsaufwand = wenige Sekunden.

Zweites Beispiel ist die "Imprssum-Seite", da sind es die letzten beiden bzw. drei Zeilen, die recht unbedeutend sind und für Suchmaschinen nun verborgen bleiben. Das kannst du übrigens daran merken, wenn du mal versuchst, den Text zu markieren - bei den unteren Zeilen geht's nicht :-)

Diesen verzwickten Problemen, die dich von jeder Kreativität und von allem Spaß an der Gestaltung abbringen können, mit solch einfachen Lösungen zu begegnen, liebe ich. Dabei kann ich mir stets ein diebisches Grinsen nicht verkneifen. Ich weiß, dass dies kein "sauberes Arbeiten" nach Standards ist, doch es funktioniert. Ob jetzt mit dem Tablet (Safari oder Google-Chrome) oder auf dem Desktop mit Firefox oder dem Internet-Explorer - die Maße stimmen und man sieht nur dann, was und wie ich es gemacht habe, wenn man es weiß. Für Otto Normalverbraucher ist der Unterschied nicht sichtbar.